Satzung
der REHA-
Sportgemeinschaft
Heroldsberg
© Copyright TA 2016
§ 1 Name und Sitz Die Gemeinschaft führt den Namen Reha-Sportgemeinschaft Heroldsberg (RSG Heroldsberg) und hat ihren Sitz in 90562 Heroldsberg. Sie ist Mitglied im Behinderten- und Versehrtensportverband Bayern e.V., Fachverband für Rehabilitationssport im Bayerischen Landes-Sportverband. § 2 Wesen und Zweck Die Gemeinschaft ist parteipolitisch und konfessionell neutral. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Sie ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel der Reha-Sportgemeinschaft dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Gemeinschaft. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Sportgemeinschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden. Der Zweck der Gemeinschaft ist die Betreuung von Männern, Frauen, Jugendlichen und Kindern, die längerfristig auf Behinderten-, Versehrten- und Rehabilitationssport angewiesen sind. Der Zweck der Reha-Sportgruppe soll erreicht werden durch die Erfassung kriegs- und zivilbeschädigter Personen sowie anderer Frauen, Männer, Jugendlicher und Kinder zu regelmäßigen Übungsveranstaltungen. § 3 Entstehung der Mitgliedschaft Mitglieder der Reha-Sportgemeinschaft Heroldsberg können werden: a) alle Behinderten, b) alle die in der RSG Heroldsberg Rehabilitationssport betreiben wollen, c) alle Nichtbehinderten, wenn deren Mitgliedschaft der Erfüllung des Gemeinschaftszweckes förderlich ist (z.B. Sportärzte, Übungsleiter, Begleitpersonen, Ehegatte). Sie müssen um die Aufnahme schriftlich bei der Vorstandschaft der Gemeinschaft nachsuchen. Über die Aufnahme entscheidet die Vorstandschaft. Lehnt die Vor- standschaft den Aufnahmeantrag ab, so kann der Betroffene die Mitglieder- versammlung anrufen. Diese entscheidet endgültig. Rechte und Pflichten der Mitglieder: 1. Jedes Mitglied hat das Recht, nach den jeweils geltenden Ordnungen die Einrichtungen der RSG Heroldsberg in Anspruch zu nehmen und sich an ihren Veranstaltungen zu beteiligen. 2. Stimmrecht und Wahlrecht sind, soweit sie sich nicht aus dieser Satzung ergeben, in der vom Verbandsausschuss beschlossenen Geschäftsordnung des BVS Bayern geregelt. 3. Stehen Satzung oder Ordnungen der Mitglieder im Widerspruch zu der Satzung des BVS Bayern, hat diese Vorrang. 4. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Aufgaben des Vereins zu unterstützen und für dessen Ziele einzutreten. Sie sind insbesondere gehalten, die festgelegten Jahresbeiträge und die Meldungen zur Bestandsverwaltung zu erbringen. 5. Die Höhe des Jahresbeitrages kooperativer Mitglieder wird zwischen diesen und dem Präsidium vereinbart. § 4 Beendigung der Mitgliedschaft Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Tod oder durch Ausschluss. Der freiwillige Austritt kann durch eine schriftliche Erklärung gegenüber der Vorstand- schaft und Erfüllung einer vierteljährigen Kündigungsfrist zum Schluss des Kalenderjahres erfolgen. Das ausscheidende Mitglied bleibt bis zu diesem Zeitpunkt verpflichtet, die Mitgliedsbeiträge zu zahlen. Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Interessen der Reha-Sportgemeinschaft verstoßen hat, durch die Vorstandschaft ausgeschlossen werden. Vor Beschluss- fassung ist dem betreffenden Mitglied, unter Setzung einer angemessenen Frist, Gelegenheit zu geben sich zu äußern. Der Ausschließungsbeschluss, mit den Ausschließungsgründen, ist dem betreffenden Mitglied mit eingeschriebenem Brief bekannt zu geben. Gegen den Beschluss steht dem Mitglied das Recht zu, die Mitgliederversammlung anzurufen. Die Anrufung muss binnen einer Frist von einem Monat nach Erhalt des Ausschließungsbeschlusses erfolgen. Die Mitgliederversammlung, die vom Vorstand innerhalb zweier Monate zu berufen ist, entscheidet endgültig. § 5 Organe der Gemeinschaft Organe der Reha-Sportgemeinschaft Heroldsberg sind: a) der Vorstand b) die Vorstandschaft c) die Mitgliederversammlung § 6 Der Vorstand Der Vorstand der Gemeinschaft besteht aus dem ersten und zweiten Vorsitzenden. Jeder von ihnen hat Alleinvertretungsbefugnis und vertritt die Gemeinschaft gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 BGB. Im Innenverhältnis ist bestimmt, dass der 2. Vorsitzende die Gemeinschaft lediglich bei Ausscheiden oder Verhinderung des 1. Vorsitzenden vertritt. Vollmachtserteilung ist jederzeit möglich. § 7 Die Vorstandschaft Die Vorstandschaft besteht aus dem ersten und zweiten Vorsitzenden, dem Kassier, dem Schriftführer, dem Sportarzt und dem Sportwart. Die Vereinigung von zwei Vorstandsämtern in einer Person ist unzulässig. Die Vorstandschaft wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Sie fasst ihre Beschlüsse in Vorstandschaftssitzungen, die vom ersten und zweiten Vorsitzenden mindestens sieben Tage vorher schriftlich, unter Angabe der Tagesordnung, einberufen werden müssen. In dringenden Fällen kann diese Frist unterschritten werden. Die Vorstandschaft ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Sie fässt alle Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen werden nicht als abgegebene gültige Stimmen gewertet und bleiben, ebenso wie ungültige Stimmen, bei Berechnung dieser Mehrheit außer Betracht. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Versammlungsleiters. Zur Unterstützung seiner Tätigkeit kann die Vorstandschaft weitere Mitglieder mit beratender Funktion in sein Gremium berufen (z.B. Revisoren, Organisations- und Veranstaltungsleiter). Sitzungen sind einzuberufen, wenn das Interesse der Gemeinschaft es erfordert oder wenn ein Drittel der Vorstandsmitglieder die Einberufung vom ersten oder zweiten Vorsitzenden schriftlich verlangt. Dem Vorstand obliegt die Führung der Geschäfte der Gemeinschaft und die Entscheidung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern. § 8 Mitgliederversammlung Mindestens einmal im Jahr, möglichst zu Beginn des Kalenderjahres, hat eine ordentliche Mitgliederversammlung stattzufinden. Ihr obliegt vor allem die Entgegennahme des Jahresberichts, die Jahresabrechnung der Vorstandschaft und die Festsetzung des Jahresbeitrages der Mitglieder. Mindestens alle vier Jahre werden von den Mitgliedern die Vorstandschaft der RSG Heroldsberg gewählt sowie über Satzungsänderungen und die Auslösung der Gemeinschaft beraten und entschieden. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn das Interesse der Gemeinschaft es erfordert oder die Einberufung von einem Drittel sämtlicher Mitglieder der RSG Heroldsberg schriftlich vom Vorstand verlangt wird. Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich, unter Angabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen, einzuberufen. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Zu Satzungsänderungen ist jedoch eine Stimmenmehrheit von Dreiviertel der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung der Reha-Sportgemeinschaft Heroldsberg eine solche von vier Fünftel der erschienenen Mitglieder erforderlich. Stimmenthaltungen werden nicht als abgegebene gültige Stimmen gewertet und bleiben, ebenso wie ungültige Stimmen, bei Berechnung dieser Mehrheit außer Betracht. § 9 Beurkundungen der Beschlüsse Die in Vorstandschaftssitzungen und der Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vor dem jeweiligen Versamm-lungsleiter und dem Protokollführer der Sitzung zu unterzeichnen. § 11 Anfall des Vermögens der RSG Heroldsberg bei Auflösung Bei Auflösung der Reha-Sportgemeinschaft Heroldsberg oder bei Wegfall des bisherigen Zwecks, fällt das Vermögen an den Behinderten- und Versehrten- Sportverband Bayern e.V. (BVS Bayern), Fachverband im BLSV, der ausschließlich für die in seiner Satzung bestimmten Zwecke zu verwenden hat. Diese Satzung entspricht den Bestimmungen des Vereinsrechts und kann entsprechend erweitert werden.